GRÜNER TEE

Grüner Tee

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Grüner Tee ist nicht gleich Grüner Tee. Japanische Sorten wie "Tamaryokucha" und "Sencha" schmecken süßer. Der japanische "Bancha" dagegen überraschend frisch und herb. Chinesische Grüntee-Spezialitäten, wie unser "China Gunpowder" mit seinen Blattkügelchen und unser "China Chun Mee" schmecken kräftiger und fein-herb.


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Artikel-Nr.: 16403

Ein Gunpowder der besten Qualität - kleines, sorgam gerolltes Kugelblatt mit feinherber Tasse.

ab 3,40 *
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Artikel-Nr.: 21556

Kunstvolles kleines Spiralblatt mit tiefgrüner Färbung. Die Tasse ist langanhaltend samtweich gepaart mit der für diesen Tee typischen Würze.

ab 15,80 *
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Artikel-Nr.: 4019

Durch mehrfachen Aromatisierungsprozeß, mit frischen Jasminblüten, legt sich das Aroma während des Trockens weich um das Blatt.

ab 6,20 *
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Artikel-Nr.: 16451

Fruchtig, frisches Pfirsicharoma legt auf dieser mit Meisterhand produzierte Teerose - außen verziert mit leuchtend orangener Blüte.

1,30 *
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Artikel-Nr.: 8091

Geschmack: Jackfruit, Pfirsich, Vanille

ab 2,80 *
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Artikel-Nr.: 5001

Ein ausgewogener Tee von guter Mediumqualität, mit frischem, feinherbem Aroma und klarer, gold-gelber Tasse.

Geschmack: Feinherb, langanhaltend, ausgeprägt.

ab 4,25 *
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Grüne Teespezialitäten – von Tamaryokucha, Sencha und Gunpowder

 

Für grünen Tee werden hauptsächlich die Blätter der chinesischen Teepflanze (Camellia sinensis) verarbeitet. Seine prägende Farbe ergibt sich aus seiner speziellen Weiterverarbeitung. Grüner Tee ist in einer erstaunlichen Geschmacksvielfalt erhältlich – je nach Anbau-  und Herkunftsgebiet und Verarbeitungskultur. In Japan werden die Teeblätter nach der Ernte traditionell gedämpft. Die japanischen Grüntee-Sorten "Sencha", "Gyokuro", "Bancha" und "Houjicha" sowie unser "Tamaryokucha" schmecken daher süßlicher als chinesische Grüntee-Spezialitäten. In Japan wird grüner Tee vor allem in den Anbaugebieten Shizouka, Kyoto, Kagoshima und Kyushu kultiviert. Der Tamaryokucha zeichnet sich im Gegensatz zu den Sencha-Blättern mit typischer Nadelform durch fein gerollte Blättchen aus. Er ist eine besondere Rarität. Nur etwa 3 Prozent des japanischen Tees wird zu Tamaryokucha verarbeitet. Seine besonders feinen Blätter geben dem Tee einen besonders vollen Geschmack und eine intensiv grüne Tasse.  In China werden die Teeblätter für grünen Tee  gedämpft oder geröstet. Die chinesischen Grüntees aus den bekanntesten Anbaugebieten der Regionen Anhui, Zhejiang, Fujian zeichnen sich durch herbere Geschmacksnoten aus. Grüner Tee schmeckt nicht nur erstaunlich unterschiedlich. Er zeichnet sich auch durch eine erstaunlich vielfältige Herstellungskultur mit sehr unterschiedlichen Blattformen aus. Feste grüne Kügelchen geben etwa dem chinesischen Gunpowder seinen Namen. Die faszinierende Blattformgebung und die Geschmacksnuancen machen grünen Tee zu einer besonders vielfältigen Teespezialität.

Teeblätter: Gerollt und fermentiert


Japanische und chinesische grüne Tees werden nach der Ernte ganz unterschiedlich verarbeitet. Für grünen Tee werden die zwei obersten Blatttriebe und die frischen Blattknospen (two leaves and a bud) gepflückt. Die frisch geernteten Teeblätter werden in vier weiteren Schritten zu grünem Tee veredelt. Zuerst müssen die Teeblätter welken. Wenn sie genügend Feuchtigkeit verloren haben wird grüner Tee gerollt. Dabei wird das Teeblatt gezogen und gequetscht, damit der Saft aus den Blattzellen austritt. Der Zellsaft enthält Enzyme, die mit Sauerstoff reagieren. Dieser Prozess bestimmt die Farbe und den Geschmack von Tees und wird Oxidation (traditionell Fermentation) genannt. Damit Grüner Tee seine Geschmacksnoten und seine Farbe behält wird dieser Prozess schnell wieder gestoppt. In Japan werden die gerollten Blätter nach uralter Tradition kurz über heißem Wasserdampf erhitzt, in China auch in einem Wok geröstet. Je nach Spezialität werden die Blätter anschließend gepresst oder gerollt, oder von Hand zu Blüten gebunden, bevor sie abschließend getrocknet werden. Unser "Jasmin Grüntee" wird nach der Trocknung noch mehrmals mit echten Jasminblüten beduftet. Die Blüten werden nachts geerntet und in mehreren Lagen auf den frischen Tee gegeben. So entsteht das typisch liebliche Jasmin-Aroma.